Hallo und seien Sie gegrüßt!
Nur Ziele, die anziehend sind, erzeugen in uns diese unbändige Motivation, die uns über Hürden und durch Untiefen zieht, die uns schlechte Erfahrungen und Vorurteile vergessen machen, die uns immun machen gegen wohlmeinende oder bremsende Ratschläge, die uns erkennen lassen, dass wir selbst unser Glückes Schmied sind.
Wenn ein Ziel unattraktiv zu sein scheint, werden viele Zeitgenossen schon schlaff, und wenn das Ziel trotzdem erreicht werden muss, meinen diese schlaffen Leute, dass man doch gefälligst dafür zu sorgen habe, dass man das Ziel doch zu ihnen bringen oder dass man mindestens hingetragen werden müsse. Dabei gibt es gar keine schwachen Ziele, sondern nur schwache Gedanken und schlecht formulierte, unfertig konstruierte, unrealistische und irrelevante Ziele. Oder nur Wünsche oder Hoffnungen.
Das ist der Hebelpunkt. Es gilt, Ziele zur »Chefsache« zu machen, das heißt, sie mit der eigenen Persönlichkeit in Verbindung zu bringen, und zwar direkt und emotional: »Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich das Ziel erreicht habe?«, »Welche Gefühle werden mich bewegen, wenn ich das Ziel erreiche?«, »Wer außer mir hat ebenfalls einen Nutzen davon, dass ich das Ziel erreiche?«.
Das ist beim Lesen und Schnelllesen nicht anders. Interessanterweise lauten die am häufigsten genannten »Ziele«: »Ich will schneller mit diesem Berg von Texten fertig werden«, »Ich will (schnell) wissen, was es an Interessantem in diesem Text gibt«, »Ich muss das bis morgen für einen Vortrag / eine Konferenz / meinen Chef gelesen haben«, »Ich muss mir alles für die Prüfung merken können«. Das alles sind keine Ziele, sondern allenfalls achselzuckende Antworten auf keine Frage. Und im Hintergrund des Gehirns läuft dann auch noch die Tonspur »Mei, ist das viel« oder »Ich glaube eigentlich nicht, dass ich das schaffe« oder »Merken kann ich mir sowieso nicht alles« oder »Ich tue halt, was ich kann«.
Merken Sie etwas? Genau: so kann es nicht weitergehen. Ich kümmere mich aber darum.
Mit frohen Grüßen
Klaus C. Marwitz
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Montag, 28. Februar 2011
Dienstag, 7. Dezember 2010
1. Editorial: Werden Sie WEIHNACHTSFEST !
Hoppla Ho!
Werden Sie weihnachtsfest! Lesen Sie diesen Letter und Sie wissen, was ich meine. Nämlich auch weihnachtsfit. Das bedeutet wiederum die besondere Geschmeidigkeit des Körpers beim Nachgeben unter dem Druck der Weihnachtsforderungen (früher Wunschzettel genannt). Dabei muss man besondere Aufmerksamkeit dem Muskel zuteil werden lassen, der für das Öffnen und Offenhalten der Geldbörse zuständig ist. Der Antagonist für das Schließen und Zuhalten der Börse kommt dann ab Neujahr ins Spiel.
Gut gerüstet als Weihnachtsmann oder -männin sind Sie, wenn Sie wirklich nützliche und zeitlose Sachen verschenken. Zum Beispiel Weiterbildung für Sie selbst und Ihre Lieben. Das hat Ihnen wahrscheinlich noch niemand vorgeschlagen. Ich tue das aber in den folgenden Newsbeiträgen.
Wenn auch Ihnen das aufdringliche Konsumgebimmel auf die Nerven geht, holen Sie sich Ideen und Argumente beim Konsumkritik-Blog »Konsumpf«.
Und: die Gelegenheit ist günstig. Verschenken Sie alle unnützen und überflüssigen Dinge aus den letzten Weihnachtsjahren. Das geht zügig bei »Alles und Umsonst« oder tauschen Sie Ihre Bücher bei »Mein Buch – Dein Buch«.
Übrigens: die neue Alpha-Speed-Reading-Weiterbildungs-Saison 2011 bricht in Kürze an. Bis dahin alles Gute!
Ihr Klaus Christian Marwitz
Bild: Peter Späth
Werden Sie weihnachtsfest! Lesen Sie diesen Letter und Sie wissen, was ich meine. Nämlich auch weihnachtsfit. Das bedeutet wiederum die besondere Geschmeidigkeit des Körpers beim Nachgeben unter dem Druck der Weihnachtsforderungen (früher Wunschzettel genannt). Dabei muss man besondere Aufmerksamkeit dem Muskel zuteil werden lassen, der für das Öffnen und Offenhalten der Geldbörse zuständig ist. Der Antagonist für das Schließen und Zuhalten der Börse kommt dann ab Neujahr ins Spiel.
Gut gerüstet als Weihnachtsmann oder -männin sind Sie, wenn Sie wirklich nützliche und zeitlose Sachen verschenken. Zum Beispiel Weiterbildung für Sie selbst und Ihre Lieben. Das hat Ihnen wahrscheinlich noch niemand vorgeschlagen. Ich tue das aber in den folgenden Newsbeiträgen.
Wenn auch Ihnen das aufdringliche Konsumgebimmel auf die Nerven geht, holen Sie sich Ideen und Argumente beim Konsumkritik-Blog »Konsumpf«.
Und: die Gelegenheit ist günstig. Verschenken Sie alle unnützen und überflüssigen Dinge aus den letzten Weihnachtsjahren. Das geht zügig bei »Alles und Umsonst« oder tauschen Sie Ihre Bücher bei »Mein Buch – Dein Buch«.
Übrigens: die neue Alpha-Speed-Reading-Weiterbildungs-Saison 2011 bricht in Kürze an. Bis dahin alles Gute!
Ihr Klaus Christian Marwitz
Bild: Peter Späth
Samstag, 9. Oktober 2010
1. Editorial: Das Nutzen der Informationsflut
Guten Tag.
Der anhaltenden Informationsflut durch Ignorieren oder Benutzen von anderen ungeeigneten Werkzeugen zu begegnen ist der falsche Weg. Es gilt, das Wichtige richtig und das Unwichtige gar nicht zu lesen. Das geht über den Weg vom Flach- zum Tief-Lesen. Dazu muss man seine Lese- und Lern-Kompetenzen auf ein deutlich höheres Niveau bringen und den Spürsinn für Wichtig und Unwichtig schärfen. Wie von selbst erweitert sich durch dieses Training die Kraft des Gedächtnisses.
Das Phänomen der Informationsflut wird häufig mit dem Anwachsen von Text-, Magazin- und Buchstapeln, der unkontrollierten Zunahme von beruflichen Dokumenten und mit der Unsitte, CC-Mails in inflationärem Ausmaß zu versenden, erklärt. Hier helfen ausschließlich neue – und damit ungewohnte – Strategien.
1.) Diese betreffen zunächst das Lesen selbst: Wir benutzen auch als Erwachsene das in der Kindheit gelernte »Flachlesen«, das an Wörtern und Sätzen klebt und sich seit Schulzeiten bei 180 bis 300 Wörter pro Minute eingependelt hat (siehe unten das Beispiel für 160 Wörter pro Minute). Möglich sind über 1000 Wörter pro Minute. Wir Erwachsene aber brauchen Techniken, die in kurzer Zeit die wichtigsten Informationen aus großen Mengen von Text herausholen und mit dem Gedächtnis vernetzen. Das hat nichts mit Turbo-Lesen zu tun. Wir nennen es »Tief-Lesen«.
2.) Das sofortige Einteilen in Wichtig und Unwichtig fällt uns häufig schwer. Die mangelnde Ausprägung der Entscheidungsfähigkeit führt zur Haufen- und Stapelbildung und beschert volle Regale ungelesener Bücher. Hier helfen auch keine herkömmlichen Priorisierungs-Modelle des klassischen Zeitmanagements. Hier ist eine klare Umorientierung in Richtung »Was ist wichtig für meine persönliche und berufliche Zukunft?« zielführend.
3.) Wegen des unerschütterlichen Glaubens, man könne sich nicht alles merken, nehmen viele Zeitgenossen die meisten Texte erst gar nicht mehr zur Hand. Dabei soll man sich nicht ALLES merken, sondern nur das »für mich Wichtige«, und das hält das Gedächtnis fast automatisch fest. Dabei werden Glaubenssätze wie »Wer langsam und gründlich liest, kann sich mehr merken« oder merkwürdige aber häufige Fragen wie »Habe ich auch alles verstanden?« oder »Wie kann ich sicher sein, dass ich alles behalten habe?« ad absurdum geführt.
In den letzten Monaten habe ich das Seminar AlphaReading ständig weiterentwickelt und die Brauchbarkeit der Veränderungen in zahlreichen Inhouse-Veranstaltungen geprüft. Ich nenne das optimierte Programm »Alpha-Speed-Reading – Vom Flach-Lesen zum Tief-Lesen« und biete es Ihnen als intelligente Werkzeug-Sammlung gegen das Versinken in der Informationsflut an.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus C. Marwitz
Alpha-Speed-Reading
Der anhaltenden Informationsflut durch Ignorieren oder Benutzen von anderen ungeeigneten Werkzeugen zu begegnen ist der falsche Weg. Es gilt, das Wichtige richtig und das Unwichtige gar nicht zu lesen. Das geht über den Weg vom Flach- zum Tief-Lesen. Dazu muss man seine Lese- und Lern-Kompetenzen auf ein deutlich höheres Niveau bringen und den Spürsinn für Wichtig und Unwichtig schärfen. Wie von selbst erweitert sich durch dieses Training die Kraft des Gedächtnisses.
Das Phänomen der Informationsflut wird häufig mit dem Anwachsen von Text-, Magazin- und Buchstapeln, der unkontrollierten Zunahme von beruflichen Dokumenten und mit der Unsitte, CC-Mails in inflationärem Ausmaß zu versenden, erklärt. Hier helfen ausschließlich neue – und damit ungewohnte – Strategien.
1.) Diese betreffen zunächst das Lesen selbst: Wir benutzen auch als Erwachsene das in der Kindheit gelernte »Flachlesen«, das an Wörtern und Sätzen klebt und sich seit Schulzeiten bei 180 bis 300 Wörter pro Minute eingependelt hat (siehe unten das Beispiel für 160 Wörter pro Minute). Möglich sind über 1000 Wörter pro Minute. Wir Erwachsene aber brauchen Techniken, die in kurzer Zeit die wichtigsten Informationen aus großen Mengen von Text herausholen und mit dem Gedächtnis vernetzen. Das hat nichts mit Turbo-Lesen zu tun. Wir nennen es »Tief-Lesen«.
2.) Das sofortige Einteilen in Wichtig und Unwichtig fällt uns häufig schwer. Die mangelnde Ausprägung der Entscheidungsfähigkeit führt zur Haufen- und Stapelbildung und beschert volle Regale ungelesener Bücher. Hier helfen auch keine herkömmlichen Priorisierungs-Modelle des klassischen Zeitmanagements. Hier ist eine klare Umorientierung in Richtung »Was ist wichtig für meine persönliche und berufliche Zukunft?« zielführend.
3.) Wegen des unerschütterlichen Glaubens, man könne sich nicht alles merken, nehmen viele Zeitgenossen die meisten Texte erst gar nicht mehr zur Hand. Dabei soll man sich nicht ALLES merken, sondern nur das »für mich Wichtige«, und das hält das Gedächtnis fast automatisch fest. Dabei werden Glaubenssätze wie »Wer langsam und gründlich liest, kann sich mehr merken« oder merkwürdige aber häufige Fragen wie »Habe ich auch alles verstanden?« oder »Wie kann ich sicher sein, dass ich alles behalten habe?« ad absurdum geführt.
In den letzten Monaten habe ich das Seminar AlphaReading ständig weiterentwickelt und die Brauchbarkeit der Veränderungen in zahlreichen Inhouse-Veranstaltungen geprüft. Ich nenne das optimierte Programm »Alpha-Speed-Reading – Vom Flach-Lesen zum Tief-Lesen« und biete es Ihnen als intelligente Werkzeug-Sammlung gegen das Versinken in der Informationsflut an.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus C. Marwitz
Alpha-Speed-Reading
Donnerstag, 7. Mai 2009
1. Editorial: Bücher kaufen wie die Eichhörnchen
Guten Tag!
Viele Seminarteilnehmer berichten, dass sie gekommen seien, um die Massen an gehorteten Sach-, Fach-, Hand- und sonstigen Büchern endlich bewältigen zu können. Auf meine Frage, warum sie diese denn überhaupt gekauft hätten, wenn sie doch bloß im Regal endeten, kommt meist »weil sie mir interessant vorkamen«. Dann doch lieber gleich vor Ort in der Buchhandlung prüfen, ob sie auch interessant sind.
1. Zunächst: was heißt interessant? Das bedeutet, dass das Buch mir beim Erreichen eines meiner Ziele (welches genau?) behilflich sein soll.
2. Nicht im Inneren des Buches blättern und sich festlesen. Klar, dass der Autor Sie in seinen Bann schlagen will.
3. Lesen bzw. überfliegen Sie den Navigationsteil des Buches. Das ist alles, außer dem eigentlichen Buchinhalt.
4. Nämlich:
Texte auf dem Einband, den Klappen (haben sie etwas mit meinem Ziel zu tun?).
Überfliegen Sie die Register (wenn diese fehlen, taugt das Buch wahrscheinlich sowieso nichts). Wie oft kommen für mich wichtige Schlüsselworte vor und wo stehen sie?
Überfliegen Sie das Inhaltsverzeichnis. Auf wie vielen Seiten kommen für mich wichtige Begriffe vor?
Ein Vorwort kann ebenfalls überflogen werden.
5. Bei hinreichender Dichte steigen Sie in das Innere des Buches ein, und zwar dort, wo Sie von Ihrer Vorarbeit her die meisten für Sie wichtigen Informationen erwarten und lesen 2 Seiten.
6. Dann entscheiden Sie: Gleich kaufen (sehr wichtig und dicht) oder gebraucht billiger kaufen (einige wichtige Stellen). Oder es gut sein lassen. Sie haben dann einen Fehlkauf unterlassen. Glückwunsch.
Ihr Klaus Marwitz
Viele Seminarteilnehmer berichten, dass sie gekommen seien, um die Massen an gehorteten Sach-, Fach-, Hand- und sonstigen Büchern endlich bewältigen zu können. Auf meine Frage, warum sie diese denn überhaupt gekauft hätten, wenn sie doch bloß im Regal endeten, kommt meist »weil sie mir interessant vorkamen«. Dann doch lieber gleich vor Ort in der Buchhandlung prüfen, ob sie auch interessant sind.
1. Zunächst: was heißt interessant? Das bedeutet, dass das Buch mir beim Erreichen eines meiner Ziele (welches genau?) behilflich sein soll.
2. Nicht im Inneren des Buches blättern und sich festlesen. Klar, dass der Autor Sie in seinen Bann schlagen will.
3. Lesen bzw. überfliegen Sie den Navigationsteil des Buches. Das ist alles, außer dem eigentlichen Buchinhalt.
4. Nämlich:
Texte auf dem Einband, den Klappen (haben sie etwas mit meinem Ziel zu tun?).
Überfliegen Sie die Register (wenn diese fehlen, taugt das Buch wahrscheinlich sowieso nichts). Wie oft kommen für mich wichtige Schlüsselworte vor und wo stehen sie?
Überfliegen Sie das Inhaltsverzeichnis. Auf wie vielen Seiten kommen für mich wichtige Begriffe vor?
Ein Vorwort kann ebenfalls überflogen werden.
5. Bei hinreichender Dichte steigen Sie in das Innere des Buches ein, und zwar dort, wo Sie von Ihrer Vorarbeit her die meisten für Sie wichtigen Informationen erwarten und lesen 2 Seiten.
6. Dann entscheiden Sie: Gleich kaufen (sehr wichtig und dicht) oder gebraucht billiger kaufen (einige wichtige Stellen). Oder es gut sein lassen. Sie haben dann einen Fehlkauf unterlassen. Glückwunsch.
Ihr Klaus Marwitz
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